Samin - Knowledge Allows Changes

Christine Issa und Sardar Kohistani, zwei uneingeschränkt empfehlenswerte Kollegen und Freunde vom Institut für Geographie, haben mit SAMIN eine hochinteressante neue Firma gegründet. Inhaltlich bilden die Komplexe “Städte und Regionen”, “Bildung und Migration” sowie “Kultur und Geographie” den Schwerpunkt der Tätigkeiten von Christine und Sardar.

“Wir unterstützen Lern- und Veränderungsprozesse von Menschen und Organisationen, die sich mit der räumlichen Entwicklung von Städten und Regionen beschäftigen. Damit Sie Ihre Zukunft und die unserer Umwelt nachhaltig entwickeln können, bieten wir geographisches Wissen und Schlüsselkompetenzen für interkulturelle Umweltbildung und Organisationsentwicklung.”

Hier der Link zur noch jungen Website!

Desertec Industrial Initiative online

Es hat etwas länger gedauert, als viele erwartet hatten: Die Desertec Industrial Initiative GmbH (Dii) hat ihre Website samt neuem Logo publiziert: http://www.dii-eumena.com

Viele Neuigkeiten gibt es bislang nicht zu vermelden, aber ein Anfang ist gemacht und der Hunger nach Informationen zur Dii kann ja auch durch viele kleine Mahlzeiten gestillt werden.

Vorträge im Frühjahr/Sommer 2010

23./24. April: AK Geographische Energieforschung in Koblenz.

27. April: AK Nachhaltiges Wirtschaften / oikos, Bayreuth.

15. Juni: Marburger Geographische Gesellschaft.

2. Juli: Bayerische Akademie der Wissenschaften, München.

(tbc)

Spendenaufruf für Haiti

Das desaströse Erdbeben vom 12. Januar hat in Haiti unvorstellbares Leid apokalyptischen Ausmaßes verursacht. Es ist damit zu rechnen, dass zigtausenden Menschen ihr Leben verloren haben. Hinzu kommen Millionen Obdachlose und Hinterbliebene. Diese müssen nun schnellstens Nothilfe erhalten, anschließend wird der Wiederaufbau der zerstörten Region um Port-au-Prince nicht ohne internationale Unterstützung für das ärmste Land der westlichen Hemisphäre denkbar.

Daher bitte ich auch an dieser Stelle um finanzielle Spenden für Haiti.

Sie können hier online spenden:

Ärzte ohne Grenzen (reine Nothilfe):
https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/spenden/regelmaessig-spenden/online-spenden/index.html

Aktion Deutschland hilft (Bündnis renommierter deutscher Hilfsorganisationen):
https://ssl.aktion-deutschland-hilft.de/spenden/spenden.php?

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Frohes Neues Jahr!

Allen Besuchern der Website wünsche ich ein gesundes, erfolgreiches und glückliches Jahr 2010!

AK Geographische Energieforschung

Seit dem 1. Dezember bin ich nun offiziell Sprecher des Arbeitskreises “Geographische Energieforschung” in der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG).

Winter Academy zum National Atlas of Afghanistan

Vom 23.11. bis 1.12. findet am Institut für Geographie in Gießen die Winter Academy für die Mitglieder des “Afghan Geodesy and Cartography Head Office” statt. Ziel ist es, den National Atlas of Afghanistan weiter zu entwickeln, der 2011 erscheinen soll. Mein Beitrag liegt darin, neue Verfahren computergestützter Kartographie, Datenaufbereitung und viele orgaisatorische Fragen mit den Kollegen des AGCHO zu besprechen.

Workshop an der London School of Economics (LSE)

At the Crossroads - Pathways of Renewable and Nuclear Energy in North Africa. A joint expert workshop by the LSE-Alcoa Foundation Programme and the Wuppertal Institute for Climate, Environment and Energy(16./17.10.2009).

Exzellent, inspirierend und in freundlicher Athmosphäre. Mehr ist dazu nicht zu sagen! Weitere Infos gibt es auf der LSE-Website hier.

Teilnehmer des LSE-Workshops

Teilnehmer des LSE-Workshops. Foto: LSE

Neue Publikationen im Herbst

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Im Herbst 2009 werden mehrere Publikationen erscheinen:

Gerade erschienen:

SCHÜSSLER, F. (2009): A Historical Review of Energy Topics in German Geographical Literature from 1950 to 2008. In: Erdkunde. Archive for Scientific Geography 63/3.   Download

Dann rechne ich mit dem Erscheinen des Tagungsbandes AK Subsaharisches Afrika, in dem ich einen Beitrag beisteuere:

SCHÜSSLER, F. (2009): Energiepartnerschaft Afrika-Europa. Perspektiven der Errichtung solarer Großkraftwerke in Nordafrika für die Entwicklung des Subsaharischen Afrikas. In: Dittmann, A. u. U. Jürgens (Hrsg.):  Transformationsprozesse in afrikanischen Entwicklungsländern.

Anschließend erscheint, hoffentlich noch dieses Jahr, ein von mir herausgegebenes Buch, in dem verschiedene Autoren zur Geographischen Energieforschung beitragen:

SCHÜSSLER, F. (Hrsg.) (2009): Geographische Energieforschung.

Weitere Infos an dieser Stelle!

Solarkraftwerke aus der Vogelperspektive

Auf dem Rückflug meiner Andalusien-Exkursion bot sich ein schöner Ausblick auf die Andasol-Parabolrinnen-Kraftwerke bei Guadix/Granada. Man sieht schön die beiden bestehenden 50-MW-Anlagen daneben eine Flächen, die gerade für ein weiteres Solarkraftwerk vorbereitet werden.

Solarthermische Kraftwerke bei Guadix/Andalusien
Solarthermische Kraftwerke bei Guadix/Andalusien

English version in progress

Due to the many visitors from non-German speaking countries, a brief English version will be on in Winter 2009.

Wird es ruhig um den Wüstenstrom?

Das sieht nur vordergründig so aus. Im Hintergrund laufen viele Vorbereitungen für die Planung des “Meer aus Spiegeln”, sowohl vermutlich bei der DESERTEC Industrial Initiative (DII), als auch bei unserer Arbeitsgruppe zur Solarenergie-Partnerschaft mit Afrika (SEPA). Nun besteht erst einmal Bedarf, die zahleichen Presseartikel und Stimmen zum Wüstenstrom-Projekt zu sammeln und auszuwerten. Im August werden wir mehr wissen, bleiben Sie dran!

Durchbruch für die Solarpartnerschaft mit Afrika?

imgp3494Die Medien schäumen über: Heute hat das deutsch-spanische Energiekonsortium verkündet, die “DESERTEC Industrial Initiative” auf den Weg zu bringen. In den drei Jahren bis 2012  soll ein Plan ausgearbeitet werden, wie die Realisierung des “Stroms aus der Wüste” gelingen soll.

Unsere Arbeitsgruppe “Solarenergie-Partnerschaft mit Afrika” an der Justus-Liebig-Universität Gießen hat dazu heute eine weitere Pressemitteilung veröffentlicht, die Sie hier finden.

Außerdem hat das ZDF heute in Gießen einen Beitrag über unsere AG gedreht, der in “heute nacht” gesendet wird. Falls diese Sendung online verfügbar ist, wird der Link hier aufgeführt werden.

Es bleibt spannend!

Es ist viel passiert…

…so viel, dass ich nicht zum Bloggen kam.

Die Wahlen in Iran haben viel Aufmerksamkeit in der Weltöffentlichkeit erhalten. Es bleibt abzuwarten und ist noch nicht absehbar, wie sich die Lage in den nächsten Tagen und Wochen Große entwickelt. Überraschungen sind möglich!

Solarthermische Kraftwerke sind jeden Tag in den Medien. Zusammen mit meinen Kollegen Michael Düren (Physiker) und Peter Winker (Ökonom) habe ich eine Pressemitteilung verfasst, die Sie hier finden können. Weitere Schritte und Aktionen befinden sich in Vorbereitung.

Solarthermische Kraftwerke in der Diskussion

Nach der Ankündigung des Konsortiums unter Federführung der Münchner Rück, 400 Milliarden Euro in solarthermische Großkraftwerke zu investieren, schlägt dieses Thema in der Presse hohe Wellen. Einerseits triumphieren Medien zum Beispiel “Die Wüste lohnt!” (Die Zeit) oder “Lasst die Sonne rein” (Süddeutsche).

Doch es gibt auch Kritiker, wie etwa den Vorsitzenden von Eurosolar, Hermann Scheer. Dieser urteilt in der Frankfurter Rundschau vom 20. Juni 2009:  “Wir brauchen keinen Sahara-Strom. [...] Dabei wird übersehen, dass wir seit 2000 mit dem Erneuerbare-Energie-Gesetz ein Großprojekt realisieren - jedoch mit vielen dezentralen Anlagen, die Großprojekte überflüssig machen. [...] Die Chance der erneuerbaren Energien liegt in diesem Systemwechsel, nicht in der Kopie atomarer und fossiler Großkraftwerke”.

Bei allem Respekt vor Hermann Scheer, dessen Visionen und der bedeutenden Rolle bei der Einführung des EEG, hier sollte er seinen Standpunkt nochmals überdenken. Ich verdeutliche es an folgendem Schema, das ich gerade erstellt habe.Zukünftige Stromversorgung in EU-MENA

Meine vorsichtige Kritik an Herrn Scheer richtet sich an das Ausspielen dezentraler und zentraler erneuerbarer Energien. Hier gibt es keinen Widerspruch, nur verschiedene Interessen. Um der Ressourcenverknappung fossiler Energieträger und dem durch CO2-Ausstoß verursachten Klimawandel entgegen zu steuern, brauchen wir beides, dezentrale, kleine Anlagen, aber auch große Kraftwerke. Ansonsten können wir die benötigte Energiemenge nicht zu vertretbaren Kosten bereitstellen. Über die Ratio lässt sich natürlich diskutieren, aber die grundsätzliche Ablehnung des Stromimports nach Europa ist enttäuschend

Es ist schade, dass nach Bekanntwerden einer Initiative, die in erneuerbare Energie in noch nie dagewesener Größenordung investieren möchte, gleich wieder alte Ressentiments gegen die böse Großindustrie herausgekramt werden, bevor auch nur vage Pläne des Konsortiums auf dem Tisch liegen.

Natürlich sollten gesellschaftliche, soziale und ökologische Faktoren bei der Umsetzung des Vorhabens berücksichtigt werden. Auch das subsaharische Afrika darf nicht vergessen werden. Daran arbeiten wir schon seit drei Jahren in unserer interdisziplinären Arbeitsgruppe an der Uni Gießen.

Jetzt sind Kooperation und Problemlösung angesagt, nicht Blockade und Polarisierung!

Vortrag zu SEPA am 23.06. in Leipzig

Am 23. Juni um 19 Uhr halte ich einen Vortrag zu SEPA bei der Geographischen Gesellschaft zu Leipzig. Ort: Hörsaal in der Talstraße 35, Eintritt 2 Euro für Nichtmitglieder.

Livestream des SEPA-Workshops online

Alle Vorträge und Diskussionen des SEPA-Workshops sind nun online und frei abrufbar, dank der guten Zusammenarbeit mit dem Hochschulrechenzentrum der JLU Gießen.

Falls Sie den von mir moderierten Teil zu Aspekten des Subsaharischen Afrika ansehen möchten, klicken Sie hier.

Die Startseite finden Sie hier.

Sie werden gebaut!

sepalogo_kleinHeute ist auf Spiegel online und in der Süddeutschen zu lesen, dass die solarthermischen Kraftwerke tatsächlich gebaut werden sollen:

“Es ist ein spektakuläres Projekt: Eine Initiative 20 großer Konzerne hat vor, deutsche Haushalte künftig mit Solarstrom aus Afrika zu versorgen. Schon Mitte Juli wollen sich die Firmen zu einem Konsortium zusammenschließen. Kosten des Vorhabens: 400 Milliarden Euro” (Spiegel online).

Mehr unter http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,druck-630635,00.html

Das freut uns natürlich riesig! Seit drei Jahren beschäftigen wir uns an der Uni Gießen in einer interdisziplinären Arbeitsgruppe namens “Solarenergie-Partnerschaft zwischen Afrika und Europa”  (SEPA) mit diesem Thema. Gerade ist unser zweiter internationaler Workshop zu diesem Thema zuende gegangen.

Jetzt möchten wir natürlich einen Beitrag leisten, um das Projekt nicht nur technisch und wirtschaftlich erfolgreich werden zu lassen, sondern um auch “weiche Faktoren” zu berücksichtigen. Dabei haben wir an der JLU ein Alleinstellungsmerkmal, denn bei uns arbeiten Physiker, Geographen, Politikwissenschaftler, Ökonomen, Juristen und Historiker Hand in Hand und haben viel Vorarbeit geleistet.

Aber zunächst freuen wir uns über eine gute Perspektive für Afrika (Direktinvestitionen in Infrastruktur, Arbeitsplätze), für Europa (saubere, wirtschaftliche Energie) und nicht zuletzt fürs Klima (Millionen Tonnen CO2-Einsparung).

Kontaktieren Sie mich einfach für Fragen aller Art!

SEPA-Workshop erfolgreich!

sepalogo_kleinDer dreitägige Workshop zur Solarenergie-Partnerschaft zwischen Afrika und Europa (SEPA) ist sehr erfolgreich verlaufen.

Neben den zahlreichen engagierten Vorträgen und fruchtbaren Diskussionen, dem westafrikanischen Abend mit Essen, Musik und Tanz wurde SEPA09 vom Besuch der senegalesischen First Lady, Mme Wade, geprägt.

Fotos und weitere Kommentare werden bald an dieser Stelle zu finden sein. Bis dahin schon mal der Mini-Teaser der Hessenschau.

Workshop “Solarenergie-Partnerschaft mit Afrika”

sepalogo_kleinVom 8. bis 10. Juni findet an der Justus-Liebig-Universität Gießen der zweite internationale, interdisziplinäre Workshop zur Solarenergie-Partnerschaft mit Afrika - SEPA09 - statt. Dabei geht es um das enorme Potential, aber auch die Grenzen solarthermischer Kraftwerke in Afrika, mit denen sowohl wir Europäer, als auch die afrikanischen Länder ihre Stromversorgung sicherstellen könnten. Als Co-Organisator lade ich alle Interessierten sehr herzlich teil, an SEPA09 teilzunehmen. Weitere Informationen zum Programm und der kostenlosen Anmeldung finden Sie hier oder fragen Sie einfach mich unter frank.schuessler [at] uni-giessen.de.