Posts tagged ‘Geographische Energieforschung’

New book published

Cover of "Geographical Energy Research"

The new book “Geographische Energieforschung. Strukturen und Prozesse im Spannungsfeld zwischen Ökonomie, Ökologie und sozialer Sicherheit” (”Geographical Energy Research. Structures and Processes between Economy, Ecology and Social Security”) has just been published. As editor, I am happy to have placed it in the series “Schriften zur internationalen Entwicklungs- und Umweltforschung”.

It contains nine articles, ranging from theoretical concepts of geographical energy research to applied examples in various industries.

It will be available in all bookstores, 184 pages, ISBN 3631602790.

Habilitation thesis submitted

Cover of my Habilitation Thesis

On March 30th, I submitted my cumulative habilitation thesis at the faculty for Physics, Mathematics and Computer Science, Geography at Justus Liebig University in Giessen. The topic is as follows: “Renewable Turns in Georaphical Energy Research. Structures and Dynamics within an Integrated Perspective”.

More information will be available here.

AK Geographische Energieforschung

Seit dem 1. Dezember bin ich nun offiziell Sprecher des Arbeitskreises “Geographische Energieforschung” in der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG).

Neue Publikationen im Herbst

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Im Herbst 2009 werden mehrere Publikationen erscheinen:

Gerade erschienen:

SCHÜSSLER, F. (2009): A Historical Review of Energy Topics in German Geographical Literature from 1950 to 2008. In: Erdkunde. Archive for Scientific Geography 63/3.   Download

Dann rechne ich mit dem Erscheinen des Tagungsbandes AK Subsaharisches Afrika, in dem ich einen Beitrag beisteuere:

SCHÜSSLER, F. (2009): Energiepartnerschaft Afrika-Europa. Perspektiven der Errichtung solarer Großkraftwerke in Nordafrika für die Entwicklung des Subsaharischen Afrikas. In: Dittmann, A. u. U. Jürgens (Hrsg.):  Transformationsprozesse in afrikanischen Entwicklungsländern.

Anschließend erscheint, hoffentlich noch dieses Jahr, ein von mir herausgegebenes Buch, in dem verschiedene Autoren zur Geographischen Energieforschung beitragen:

SCHÜSSLER, F. (Hrsg.) (2009): Geographische Energieforschung.

Weitere Infos an dieser Stelle!

Vortrag zu SEPA am 23.06. in Leipzig

Am 23. Juni um 19 Uhr halte ich einen Vortrag zu SEPA bei der Geographischen Gesellschaft zu Leipzig. Ort: Hörsaal in der Talstraße 35, Eintritt 2 Euro für Nichtmitglieder.

Standorte der Energieversorgung

Man liest es in allen Zeitungen und bekommt es sowohl in Radio als auch TV ständig um die Ohren geschlagen: “Was ist der Energieträger der Zukunft?” In der Regel werden dann Vor- und Nachteile einzelner Energieträger einander gegenüber gestellt, á la “Pro und contra Windkraft”, “Was kann die Biomasse leisten?”, “Atomkraft - ja oder nein” oder “Wann ist das Öl zuende?”.

Eigentlich sind wir schon mehrere Schritte weiter. Nicht ein einzelner Energieträger wird unsere Zukunft dominieren, sondern ein im Vergleich zu  heute veränderter Energiemix. Es ist sicher, dass Kohle, Öl, Gas und auch ein geringer Anteil nuklearer Energie zu unserer Versorgung in 20 oder 30 Jahren beitragen werden. Allerdings wird der Beitrag Erneuerbarer Energien (Wind, Wasser, Biomasse, Solarthermie, Photovoltaik und Geothermie) detlich zunehmen und die Energieversorgung dadurch diversifiziert.

Worauf möchte ich hinaus?

Die Bedeutung der Erneuerbaren Energien (EE) kann nur dann optimiert werden, wenn räumliche, geographische Gesichtspunkte noch stärker berücksichtigt werden als heute.

Beispiele gefällig? Noch immer wird die Ausweisung oder Verhinderung von Flächen, die mit Windkraftanlagen bestückt werden können, von den Bundesländern geregelt. Statt dessen würde ein bundesdeutscher Aktionsplan mit sorgfältiger Prüfung geeigneter Flächen und deren zügiger Ausweisung neue Planungssicherheit bieten und somit Investitionskosten für die Standortprospektion reduzieren. Wir sollten einsehen, dass Windkraft nur dann sinnvoll ist, wenn sie an guten, windträchtigen Standorten mit hoher öffentlicher Akzeptanz aufgebaut wird. Dies können nur massive Windparks sein, ob on- oder offshore.

Gleichermaßen sind Biogasanlagen nur dann sinnvoll, wenn in deren Einzugsgebieten genügend Biomasse anfällt und nicht über viele Kilometer herangekarrt werden muss. Gleichermaßen sind Solaranlagen nur an günstigen Standorten wirtschaftlich.

Momentan herrscht eine gewisse Unkoordiniertheit bezüglich der energiepolitischen Standortstrukturen. Es gibt sicher hunderte Energieinitiativen, Modellregionen und staatliche Projekte. Diese sind aber deutlich unstrukturiert, oftmals ist Akteuren gar nicht bekannt, was sich in unmittelbarer Nachbarschaft tut.

Daher ist die “Geograpische Energieforschung” als junge Forschungsdisziplin von besonderer Bedeutung. Seit 2006 existiert ein Arbeitskreis innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Geographie, der sich dieser Thematik annimmt. Von Zeit zu Zeit werde ich an dieser Stelle darüber informieren, was sich in diesem Arbeitskreis, den ich mit gegründet habe, tut.